Microblogging immer beliebter
Twitter und kein Ende: der Zwitscher-Dienst ist unter Microblogging-Fans die unbestrittene Nummer 1. Derzeit verdoppeln sich die Nutzerzahlen von Twitter fast monatlich und ein Ende dieses Trends ist zunächst nicht abzusehen. Egal ob Privatperson, Fußballverein, Presseagentur, Tageszeitung oder Verkäufer typischer Internet-Produkte (Gruß an die Twitter-Spammer von Viagra & Co.) - alle twittern mittlerweile um die Wette.

Da ist es kein Wunder, dass auch Kritiker immer öfter zu Wort kommen und sich mehr oder weniger qualifiziert zum Thema Twitter äußern. So konnte man erst kürzlich lesen, dass zu wenige der ständig neu hinzukommenden User Twitter auch treu bleiben. Deswegen könne der Dienst angeblich nicht nachhaltig wachsen. Außerdem “kannibalisiere” Twitter das Bloggen. Sprich: wer twitter, bloggt nicht mehr und sorgt so für den Untergang einer eben erst entstandenen Schreibkultur. Dann war da noch die Meldung, dass 90% der Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren mit Twitter nichts anfangen könnten.
Alles nette Einwände. Allerdings wird nicht beachtet, dass Twitter trotzdem derzeit das absolut erfolgreichste Internet-Startup überhaupt ist. Ob sich die Massen an Nutzer auf Dauer in Geld und Gewinn umwandeln lassen, bleibt abzuwarten. Innovativ ist die Twitter-Idee auf jeden Fall. Twitter ist einfach, schnell zu verstehen und intuitiv zu bedienen. Und es befriedigt eines der größten menschlichen Bedürfnisse: Kommunikation.

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